Tempel unter der Brandung
Unter der Brandung schlägt ein schwarzes Herz, und jede Erschütterung weckt es weiter.
Unter einer teilweise eingestürzten Kuppel liegt eine alte Sahuagin-Ruine, deren tiefster Bereich noch immer von schwarzem Meerwasser überflutet wird. Der Tempel diente einst als Gefängnis für eine uralte Tiefenentität, doch ein misslungenes Blutritual hat das Siegel beschädigt. Die Abenteurer müssen erhöhte Stege, eine brüchige Brücke und einen versunkenen Ritualbezirk überwinden, bevor die Kreatur erwacht.
Salzige Kälte liegt auf der Haut, während schwarzes Wasser gegen die steinernen Becken schwappt. Das Licht kommt von grünlich schimmernden Algen, halb erloschenen Opferlampen und gelegentlichen Lichtblitzen durch die eingestürzte Kuppel. Jeder entfernte Laut lässt Staub, Muschelsplitter und Geröll von der Decke rieseln.
☠ Threat
Im überfluteten Ritualkreis ruht der Einfluss der hungrigen Tiefe, einer uralten Entität aus Druck, Dunkelheit und endlosem Hunger. Ihr gebundener Avatar, der Gezeitenwächter, erwacht, sobald die schwarze Perle bewegt oder Blut in das Wasser vergossen wird. Selbst wenn der Avatar besiegt wird, können Flüstern und Tentakelschatten die Helden verfolgen, solange das Siegel nicht erneuert oder die Perle zerstört wurde.
History
Die Sahuagin errichteten den Tempel unter einer natürlichen Meeresgrotte, nachdem sie in den Tiefen eine uralte, namenlose Entität entdeckt hatten. Ihre Priester banden das Wesen mit sieben schwarzen Muschelsiegeln und nutzten den Ort als heilige Gefängniskapelle. Jahrhunderte später versuchte ein Kriegshäuptling, die Macht des Gefangenen durch ein Blutritual zu stehlen. Das Ritual scheiterte, beschädigte das Siegel und ließ die Ruine langsam im Meer versinken.
Encounter Table
CREin kleiner Jagdtrupp durchsucht die Korridore nach Eindringlingen und frischen Blutspuren.
Ein blinder, aalartiger Tempeldiener folgt den Stimmen der schwarzen Perle und schnappt nach Bewegungen im Wasser.
Ein Schwarm bleicher Fische mit nadelartigen Zähnen reagiert auf Blut und hektische Bewegungen.
Ein halb zerfallener Sahuagin-Geist trägt noch immer eine zerbrochene Ritualkette und wiederholt Warnungen über das beschädigte Siegel.
Rumours & Whispers
Unter der alten Klippe hört man nachts eine Glocke, obwohl dort kein Leuchtturm steht.
Die Sahuagin bewachen keine Schätze, sondern etwas, das selbst sie fürchten.
Eine schwarze Perle soll Träume vom Ertrinken verursachen, wenn man sie bei sich trägt.
Ein geheimer Eingang liegt hinter einer Statue mit einem zerbrochenen Dreizack.
Die Ruine wurde nicht vom Meer verschlungen. Etwas im Inneren zieht das Wasser an.
Quest Hooks
Quest giver: Mara Venn, eine verzweifelte Küstenlotsin
Boote verschwinden nahe der Küste, und Fischer berichten von Sahuagin, die unter Wasser einen schwarzen Tempel bewachen. Die Charaktere sollen einen vermissten Lotsen finden, der durch Dungeon 1 in die Ruine gelangte.
300 Goldstücke, ein sicherer Seeweg und ein alter Kompass gegen Untiefen
Quest giver: Sskarr, ein verletzter Sahuagin-Ausgestoßener
Ein Sahuagin-Überläufer behauptet, dass ein Blutritual den alten Kerker beschädigt hat. Er bittet die Gruppe, die schwarzen Muschelsiegel zu bergen, bevor sein Stamm den Tempel erneut öffnet.
Ein Perlmuttamulett des Tiefenwächters und Informationen über Sahuagin-Stützpunkte
Quest giver: Hadrik Pell, ein verängstigter Perlenhändler
Eine schwarze Perle aus dem Tempel wurde vor Jahren aus einem Schiffswrack geborgen und befindet sich nun im Besitz eines reichen Händlers. Seitdem träumt die Bevölkerung von Ertrinken und hört Stimmen aus Brunnen.
Die schwarze Perle darf behalten oder gegen 750 Goldstücke eingetauscht werden
Corridor Notes
Zwischen den Räumen verlaufen schmale Rinnen, in denen Meerwasser fließt. Darin treiben Fischgräten, zerbrochene Perlen und manchmal frische Blutspuren.
Die Wände zeigen Reliefs von Sahuagin-Priestern, die eine vielarmige Gestalt mit Harpunen und Ketten zurückdrängen.
Mehrere Deckenbögen sind rissig und mit Muscheln überwachsen. Laute Kämpfe oder Donnerschläge können kleine Einstürze auslösen.
Verrostete Eisenringe sitzen in den Wänden, einst genutzt, um Opferketten oder Boote zu befestigen.
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