Das Wurzelgrab
Unter dem Flüsterhain schlägt ein fremdes Herz.
Unter dem Flüsterhain liegt ein halb versunkenes Grabmal aus Naturstein, dessen Hallen von gewaltigen Baumwurzeln durchbrochen wurden. Es dient dem Wurzelfresser und seinen verdorbenen Dienern als Versteck, Brutstätte und Sammelstelle für die Lebensenergie des Waldes. Wer tiefer vordringt, entdeckt, dass die Monster nicht nur rauben, sondern selbst von einer fremden Verderbnis abhängig gemacht wurden.
Feuchte Kälte liegt unter der Erde wie ein Atemzug. Das Tropfen überfluteter Tunnel mischt sich mit dem Knacken lebender Wurzeln, dem fernen Scharren von Krallen und dem leisen Flüstern fremder Stimmen. Grünes Pilzlicht, fahle Mondstrahlen durch Risse und schwarze Wasserflächen erhellen die Ruinen nur unvollständig.
☠ Threat
Der Wurzelfresser ist ein riesiges, wurzelverwachsenes Raubwesen, das im Herzraum die Lebenskraft des Flüsterhains sammelt. Jede gestohlene Lebensenergie lässt ihn wachsen und verwandelt die Umgebung in eine lebende Falle. Während des Kampfes brechen Wurzeln durch die Mauern, Wasser strömt in die unteren Hallen und der Verderbnisknoten versucht, sich einen neuen Wirt zu suchen.
History
Das Wurzelgrab wurde vor Jahrhunderten von Waldhütern als unterirdisches Heiligtum errichtet. In seinem Herzraum bewahrten sie einen lebenden Wurzelknoten, der die Lebensenergie des Flüsterhains verteilte und verletzte Tiere heilte. Nach einem Erdrutsch wurde der Knoten von einer fremden Verderbnis befallen. Der Wurzelfresser fand die Ruinen, verschmolz mit den Wurzeln und machte das Heiligtum zu seinem Versteck.
Encounter Table
CREin Schwarm sporenbefallener Schattenfledermäuse löscht Lichtquellen und stürzt sich auf die hinterste Figur der Gruppe.
Eine wurzelartige Schlange gleitet durch Risse im Mauerwerk und trägt schwarze Harzklumpen im Maul.
Drei Wurzelgnolle patrouillieren mit Fackeln aus Pilzgewebe und suchen nach entflohenen Jungtieren.
Ein langsamer Strom aus Knochen, Pilzen und Rindenstücken kriecht durch das Wasser und formt kurzzeitig einen humanoiden Körper.
Rumours & Whispers
Im Flüsterhain hört man nachts einen zweiten Herzschlag unter den Wurzeln.
Eine graue Gnollgestalt soll Reisende verschonen, wenn sie den Namen eines alten Waldhüters kennen.
Wer im Moor eine Senke mit schwarzen Blättern findet, sollte nicht auf den Steinaltar treten.
Unter dem Hain werden Jungtiere gefangen gehalten, deren Schreie wie das Lachen einer alten Frau klingen.
Edrans Karte zeigt einen Ort, an dem kein Vogel singt und selbst das Moos nach Blut riecht.
Quest Hooks
Quest giver: Mira Holzfeder, eine besorgte Försterin aus dem letzten Grenzdorf
Reisende verschwinden am Rand des Flüsterhains, während in den Dörfern die Brunnen bitter schmecken und junge Bäume über Nacht verdorren.
Eine geweihte Brosche des Flüsterhains und die Unterstützung der Waldhüter
Quest giver: Tovan Edran, Edrans Bruder und Besitzer der unvollständigen Karte
Edran, ein verschollener Kartograph, hinterließ ein Kartenfragment mit dem Hinweis auf eine Senke, die von der Moorast-Mutter bewacht wird.
Edrans verzaubertes Vermessungsinstrument, das verborgene Pfade sichtbar macht
Quest giver: Nachtfeder, eine uralte Schattenfledermaus im Unterholz des Flüsterhains
Nachtfeders Jungtiere wurden aus ihrem Bau gestohlen. Wer sie befreit, erhält möglicherweise die Hilfe der Fledermausmutter gegen die Sporenbrut.
Nachtfeders Schallkristall, der einmal täglich Unsichtbarkeit durch Wände für einen Augenblick offenbart
Quest giver: Bruder Silvan, letzter Bewahrer des vergessenen Rituals
Ein alter Waldorden bittet die Gruppe, das Naturritual zu vollenden, statt den Wurzelfresser einfach zu erschlagen. Dadurch könnte der Hain geheilt werden, ohne seine uralte Wächterseele zu vernichten.
Ein Segen des lebenden Waldes, der jedem Charakter einen einmaligen Vorteil auf einen Rettungswurf gegen Gift oder Verderbnis verleiht
Corridor Notes
Dicke Wurzeln drücken durch das Mauerwerk und bewegen sich langsam, wenn im Herzraum Lebensenergie entzogen wird.
An den Wänden kleben Knochen, deren Gelenke mit feinen Pilzfäden verbunden sind. Bei Erschütterungen klappern sie wie ein Warnsignal.
Flache Wasserläufe ziehen sich durch die Gänge und führen schwache Sporen in Richtung des Herzraums.
Verwitterte Steinsäulen tragen eingeritzte Symbole eines alten Naturrituals. Einige wurden mit schwarzem Harz übermalt.
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