Der stille Steilhang
Der stille Steilhang erhebt sich am westlichen Rand von Wurzelwacht wie eine grüne Mauer. Moos, Brombeeren und junge Bäume bedecken den steilen Boden, während dicke Wurzeln den Hang an mehreren Stellen zusammenhalten. Ein schmaler Pfad führt zu einer flachen Aussichtsstelle, von der aus man bei klarem Wetter die westliche Küste erkennen kann. Unter den Wurzeln öffnen sich kaum sichtbare Felsspalten. Sie führen zu den Resten eines alten Küstenpfades, den die Waldpfoten als versteckte Verbindung und Beobachtungsroute nutzen. Am Fuß des Hangs steht ein verwitterter Opferstein, auf dem sie ihre Gaben niederlegen und Zeichen hinterlassen.

Der stille Steilhang
Ungewöhnlich still. Selbst Wind und Vogelrufe scheinen am Steilhang gedämpft zu werden. Feuchte Erde, zerdrückte Kräuter und kalter Stein bestimmen den Geruch. Von oben reicht der Blick bei klarem Wetter bis zur westlichen Küste, während unter den Wurzeln eine bedrückende Dunkelheit wartet.
Der stille Steilhang erhebt sich am westlichen Rand von Wurzelwacht wie eine grüne Mauer. Moos, Brombeeren und junge Bäume bedecken den steilen Boden, während dicke Wurzeln den Hang an mehreren Stellen zusammenhalten. Ein schmaler Pfad führt zu einer flachen Aussichtsstelle, von der aus man bei klarem Wetter die westliche Küste erkennen kann. Unter den Wurzeln öffnen sich kaum sichtbare Felsspalten. Sie führen zu den Resten eines alten Küstenpfades, den die Waldpfoten als versteckte Verbindung und Beobachtungsroute nutzen. Am Fuß des Hangs steht ein verwitterter Opferstein, auf dem sie ihre Gaben niederlegen und Zeichen hinterlassen.
Misstrauisch gegenüber Fremden, aufmerksam, naturverbunden und untereinander sehr loyal. Sie handeln selten ohne Grund, können aber gegenüber Menschen in Not überraschend hilfsbereit sein.
History
Verborgene Pfade und Wachen
Die Waldpfoten nutzen drei schmale Felsspalten als Beobachtungsposten. Eine liegt nahe dem oberen Rand und erlaubt den Blick auf den Dorfweg, eine zweite führt unter dichtem Wurzelwerk hangabwärts, und die dritte öffnet sich zu einem alten Pfad in Richtung Küste. Die Eingänge sind mit Zweigen, Moos und losem Geröll getarnt. Wer den Hang ohne Ortskenntnis untersucht, muss einen erfolgreichen Wurf auf Weisheit (Wahrnehmung) gegen SG 14 ablegen, um die Spuren der Waldpfoten zu bemerken.
Die Gaben der Waldpfoten
Am Fuß einer knorrigen Buche liegt ein flacher Opferstein, dessen Oberfläche von Regen und Händen glatt geworden ist. Die Waldpfoten legen dort Brot, getrocknete Beeren, kleine Werkzeuge, Tierknochen und gelegentlich Briefe nieder. Die Gaben sind nicht allein religiöse Opfer. Sie dienen auch als Nachrichten. Ein Bündel roter Beeren warnt vor Gefahr im Wald, drei blanke Steine bedeuten, dass Fremde gesichtet wurden, und ein Stück blauer Schnur weist auf einen sicheren Weg zur Küste hin.
Der alte Küstenpfad
Der alte Pfad unter den Wurzeln ist an mehreren Stellen eingestürzt, kann von einer Gruppe der 5. Stufe jedoch vorsichtig begangen werden. Auf halber Strecke befinden sich morsche Holzstege, eine schmale Felsbrücke und ein niedriger Kriechtunnel. Bei starkem Regen oder heftiger Bewegung besteht an zwei Stellen Einsturzgefahr. Ein Charakter, der den Pfad sorgfältig untersucht, kann mit einem erfolgreichen Wurf auf Intelligenz (Nachforschungen) gegen SG 13 erkennen, dass einige Steine erst vor wenigen Jahren bewegt wurden.
Regeln der Waldpfoten
Die Waldpfoten sind keine einheitliche Bande, sondern ein lockerer Kreis aus Jägern, Kundschaftern und Kindern des Dorfes. Sie dulden keine offenen Feuer am Steilhang, keine lauten Rufe und keine Fremden, die den Opferstein berühren. Wer eine Gabe niederlegt oder einen verletzten Waldgeist verschont, kann ihr Vertrauen gewinnen. Bei einer friedlichen Begegnung bieten sie Hinweise auf sichere Wege, nahegelegene Gefahren und Bewegungen entlang der Küste.
Denizens
Misstrauisch gegenüber Fremden, aufmerksam, naturverbunden und untereinander sehr loyal. Sie handeln selten ohne Grund, können aber gegenüber Menschen in Not überraschend hilfsbereit sein.
Eine schweigsame Kundschafterin mit wettergegerbtem Gesicht und einem grünen Umhang aus geflickten Stoffstreifen. Sie beobachtet Fremde lange, bevor sie sich zeigt, und kennt jeden sicheren Tritt am Hang.
Ein dreizehnjähriger Bote mit schmutzigen Knien, scharfem Blick und einer Sammlung kleiner Vogelknochen. Er kennt die Zeichen am Opferstein und kann sich durch Spalten zwängen, die für Erwachsene zu eng sind.
Eine ältere Kräutersammlerin, die regelmäßig Gaben am Stein niederlegt. Sie behauptet, der Hang antworte auf die richtigen Fragen mit fallenden Blättern, und verweigert jede Erklärung zu den tiefsten Teilen des alten Pfades.
Rumors & Plot Hooks
- 1.Bei Ebbe kann man vom alten Pfad aus eine schwarze Tür in der Küstenklippe erreichen.
- 2.Unter dem Hang sollen die Knochen eines alten Wegzolls liegen, der Reisende vor langer Zeit verschwinden ließ.
- 3.Wer am Opferstein eine Gabe niederlegt und anschließend schweigt, soll erkennen können, ob sich jemand dem Dorf nähert.
- 4.Die Waldpfoten halten nicht nur nach Räubern Ausschau. Sie fürchten etwas, das aus den Felsspalten im Inneren des Hangs kommt.
- 5.Einige Bewohner behaupten, dass die Küste bei Sonnenuntergang näher wirkt als am Morgen.
Classified Entry
Der alte Küstenpfad endet nicht an der Klippe. Hinter einer eingestürzten Passage liegt eine verborgene Kammer, in der die früheren Wächter von Wurzelwacht eine Glocke ohne Klöppel aufbewahrten. Wird die Glocke berührt, ertönt kein Klang, doch alle Waldtiere im Umkreis werden plötzlich still. Die Waldpfoten wissen, dass dieses Zeichen einst vor einer nahenden Gefahr warnte. Seit einigen Wochen reagiert die Glocke wieder, obwohl niemand sie berührt hat. Tief unter dem Hang bewegt sich etwas, das den alten Pfad von der Küste herauf untersucht.
Turn Der stille Steilhang into a sheet
A high-res, share-ready sheet you can post or print.