Der sinkende Triptychon des Myrkul
Inmitten der trüben, grünlichen Fluten steht ein monumentaler Triptychon aus schwarzem Obsidian. Das kalte Wasser dämpft jedes Geräusch, während feine Algen wie Geisterhände um die kunstvollen Schnitzereien aus bleichen Knochen tanzen. Drei Schalttafeln zeigen unterschiedliche Szenen des Verfalls, doch ihre Augenhöhlen sind leer und warten auf eine Gabe. Ein unnatürliches Leuchten geht von dem Sockel aus, auf dem eine Inschrift in der Sprache der Toten eingraviert ist. Trotz der Strömung bleibt der Bereich um das Altarbild gespenstisch still und die Kälte hier unten scheint nicht nur das Fleisch, sondern auch die Seele zu berühren.